Eltern-/Schülerbrief Nr. 3 im Schuljahr 2016/17

05.September 2016
Herr Ulrich

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte
Liebe Schülerinnen und Schüler,

so geht Sommerfest auch! Von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler! Der Gedanke wurde in der SV (Schülervertretung) zusammen mit Herrn Kramer entwickelt. Das Wetter hat perfekt mitgespielt und einen tollen Rahmen für alle Aktivitäten geschaffen. Die bei den sportlichen Aktivitäten verbrannten Kalorien konnten an zahlreichen Ständen gleich wieder ersetzt werden.

Hier der Bericht von Leonie Rosebrock, Moritz Schroppe, Namika Begic  (alle Klasse 8a)

Das Sommerfest der Oberschule Papenteich

Am Freitag, den 2. September haben die Jahrgänge 5-10 ein Sport- Sommerfest durchgeführt.

Organisiert durch die Schülervertretung wurde von der ersten bis zur sechsten Stunde ein buntes Programm angeboten:

Neben parallel verlaufenden Sportturnieren in den Sportarten Beachvolleyball, Basketball und Fußball hatten die 8.und 9. Klassem eine Juxolympiade für die 5. Und 6. Klassen vorbereitet. Beim Bobbycarrennen, Dosenwerfen, Pennyboardfahren, Bottleflip, Frisbeekegeln und vielem mehr musste Geschick gezeigt werden, um eine entsprechende Punktzahl zu erreichen.

Darüber hinaus sorgten die 10. Klassen in Form von Waffeln, Hot Dogs, Pasta, Obstspießen, Getränken  usw. für das leibliche Wohl. Der Erlös der Verkäufe wird dem Abschlussball der 10. Klassen zu Gute kommen.

Auch Familienangehörige hatten bei strahlendem Sonnenschein großen Spaß die OBS an diesem Vormittag zu besuchen.

Hervorzuheben ist vor allem die tolle Stimmung und das friedliche Miteinander, trotz allen sportlichen Ehrgeizes. Gerne würden die Schülerinnen und Schüler der Oberschule ein solches Event wiederholen.

Sommerfest 2016-09-02 13.28.36

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unser Assistant Teacher Adam Ahmet aus Littlehampton (England) ist angekommen. Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern damit die Möglichkeit einen „Native Speaker“ zu erleben. Ein Muttersprachler ist immer eine sehr gute Ergänzung des Sprachenunterrichts einer Schule. Bis Ende Mai 2017 wird er vielleicht auch in der Klasse Ihres Kindes auftauchen. Adam Ahmet studiert Politik mit dem Schwerpunkt Deutschland und ist dadurch auch an allem interessiert, was in der Gesellschaft geschieht. Wir wünschen ihm viel Erfolg in unserer Schule, denn natürlich erweitert er auch seine guten Deutschkenntnisse.

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Der Lehmbackofen auf unserem Schulhof ist fertiggestellt und …… er funktioniert. Unter dem fachmännisch erstellten Fachwerkdach hat Frau Bethe (neben Lehrerin ist sie studierte Bauingenieurin) mit einem Werken-/Technikkurs den Ofen nach alten Vorlagen erstellt. Die Schüler konnten dabei Grundtechniken der Holzbearbeitung, der Verarbeitung von Steinen und Lehm erlernen. Natürlich ist der spannendste Moment das erste Anheizen des Ofens. Wird er so funktionieren, wie gewünscht? Er tat es. Und zur Premiere gab es Flammkuchen. Überzeugend gut!! Damit hat unser „grünes Ensemble“ Zuwachs bekommen. Die 70 Obstbäume alter Sorten (die schon gut Früchte tragen), die Insektenhotels, das grüne Klassenzimmer und der Lehmbackofen gehören zu unserer „Umweltschule in Europa“. Weitere Projekte werden folgen, z.B. das Aufstellen von Greifvogelsitzen.

Lehmbackofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Samtgemeindebürgermeisterkandidatin und die –kandidaten waren alle erschienen, um den Schülerinnen und Schülern des 10.Jahrgangs Rede und Antwort zu stehen. Zusammen mit der Gifhorner Rundschau und moderiert von deren Redaktionsleiter Herrn Stricker waren Frau Kielhorn, Herr Duncker, Herr Jankowski und Herr Konrad unserer Einladung gefolgt. Fast zwei Stunden und somit ½ Stunde länger als geplant, beantworteten Sie die Fragen der gut vorbereiteten Schülerinnen und Schüler. Spannend, denn  die Jugendlichen können teilweise schon bei der Kommunalwahl teilnehmen. „Berührungsängste“ waren nicht zu verspüren; die Fragen gingen oft ins „Eingemachte“. Besonders interessant natürlich Fragen zur Schule, zum Busverkehr und zum Internetzugang. Wir freuen uns über diese interessierten Schülerinnen und Schüler.

Politikerrunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sternengucker sind normalerweise unsere Schülerinnen und Schüler in der von Herrn Burghard geleiteten Astro-AG. Es gibt aber immer wieder Ereignisse, zu denen auch Mitschüler eingeladen werden. ….. Hier war es die Sonnenbeobachtung in der letzten Woche.

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In den Ferien lernen? Warum nicht. Das haben sich 7  Schüler ( Adrian Bormann, Jonas Schwaninger, Maurice Moring, Maximilian Wrede, Lukas Karger, Lennart Backhaus, Justin Langanz) des Technikprofils gesagt und einen Ferienlehrgang  bei Herrn Schinski in der BBS2 in Gifhorn belegt. Dort ist die Ausstattung mit Dreh- und Fräsmaschinen natürlich ungleich besser als in unserer Schule. Eine Woche lang konnten Sie praktisch arbeiten und somit die in der Schule gelegten theoretischen Grundlagen erproben. Die Kosten für den Kurs wurden dankenswerterweise zum guten Teil von der Stiftung NiedersachsenMetall übernommen. Mit Sicherheit ein tolles Beispiel für lebenslanges Lernen, welches Schule machen sollte und bei den beteiligten Schülern die Chancen  bei Bewerbungsgesprächen steigert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich hatte in Aussicht gestellt, dass Ende August die defekten Fenster repariert werden sollen. Dies war die Auskunft der Samtgemeinde, die ich nun revidieren muss. Es wird erst in den Herbstferien angehen. Hoffentlich ….

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Immer wieder ein Thema: Drogen. Jede Generation hatte damit zu tun. War es früher hauptsächlich der Tabakkonsum, dessen Gefährlichkeit man vor ca. 60 Jahren richtig erkannte, war in folgenden Jahrzehnten Haschisch eine „populäre” Droge. Harmlos im Vergleich zu den „Modedrogen“ in unseren Tagen. Badesalze oder Pilze (Wie kommt man auf die Idee, so etwas zu konsumieren?? Ich habe nicht mal Haschisch probiert); Chrystal Meth oder Pervitin (damit wurden im 2. Weltkrieg Soldaten „gefügig“ gemacht, um tagelang durchzuhalten und hohe Risiken einzugehen) sind hochgefährlich und persönlichkeitsverändernd. Jugendliche sind häufig Ziel von Drogendealern (die oft keine Drogen nehmen); die darauf zielen eine Abhängigkeit zu erzeugen, aus der man nicht so leicht wieder herauskommt. Hier haben wir als Erwachsene eine gemeinsame Aufgabe.

In der Schule schauen wir nicht weg! Bekommen wir Hinweise auf Drogenkonsum (z.B. am Wochenende) greift unser Kooperationsvertrag mit der Polizei und wir melden unsere Kenntnisse. Glücklicherweise gibt es Schülerinnen und Schüler, die sich Sorgen um ihre Mitschüler machen und sich uns anvertrauen („Unrecht melden ist kein Petzen“ ist einer unserer Grundsätze). Bitte schauen auch Sie genau hin. Gern können Sie sich mit uns für ein klärendes Gespräch in Verbindung setzen. Kein Jugendlicher soll und darf dieser Gesellschaft verloren gehen!

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Ein wichtiger Hinweis für Schülerinnen und Schüler, die im 10. Jahrgang sind und beabsichtigen mit einem erweiterten RS-Abschluss auf ein Gymnasium zu wechseln:

Durch die Umstellung auf G 9 im Gymnasium wird es im kommenden Schuljahr keine Eingangsstufe geben. Stattdessen werden vermutlich spezielle Eingangsklassen eingerichtet werden.

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Cybermobbing

Ein Artikel aus der digitalen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 02.07.2016

SZ für Kinder, 02.07.2016 Whatsapp , Nichts verpassen
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Interview von Claudia Henzler

Das Handyprogramm Whatsapp gehört zu den beliebtesten Apps überhaupt. Aber es ist nicht immer Anlass zur Freude. Viele Nutzer fühlen sich überfordert und von manchen Nachrichten angegriffen – vor allem, wenn sie einer Chat-Gruppe angehören. Wie man das vermeiden kann, erklärt Felix Ebner. Er ist Trainer für soziale Medien, hält Vorträge über Whatsapp und gibt auch Kurse an Schulen. Außerdem schreibt er für die Internetseiten Handysector.de und Medien-Knigge.de
SZ: Wer in einer Whatsapp-Gruppe ist, bekommt manchmal Dutzende oder sogar Hunderte Nachrichten am Tag. Nervt das die Schüler, mit denen Sie sprechen?
Ebner: Ja, es kommt nicht selten vor, dass schon in einer 4. oder 5. Klasse 400 bis 500 Nachrichten pro Tag geschrieben werden. Bei manchen klingelt also 400 Mal am Tag das Smartphone. Man wird permanent unterbrochen und kann sich nicht konzentrieren.
SZ: Was kann man dagegen tun?
Ebner: Als Erstes sollte man die Nachrichten dieser Gruppe lautlos schalten (das geht so: Profilbild der Gruppe anklicken, auf “i” klicken und “stummschalten” wählen).
SZ: Aber dann bekommt man ja nichts mehr mit!
Ebner: Es hilft ja nichts. Wenn man 54 Nachrichten in einer Stunde bekommt, kann man keine Hausaufgaben machen. Man muss sich das organisieren. Eine Stunde Hausaufgaben machen, dann kann man sich eine halbe Stunde mit Whatsapp beschäftigen – nachlesen und mitschreiben. Dann macht man vielleicht eine Stunde Sport oder etwas anderes. Und abends kann man sich noch mal eine Viertelstunde bei Whatsapp auf den neuesten Stand bringen.
SZ: Von diesem Vorschlag sind die Schüler in Ihren Kursen sicher nicht begeistert. Oder?
Ebner: Jeder, der das Handy oder andere Medien nutzt, sollte sich Gedanken machen: Wie gehe ich damit um? Was ist sinnvoll und gesund?
SZ: Haben Sie noch einen anderen Rat, wenn man sich von Whatsapp gestresst fühlt?
Ebner: Die Funktionen “zuletzt online seit” und “Lesehäkchen” führen bei vielen zu Stress. Wenn sie eingeschaltet sind, wissen die anderen, wann man Whatsapp das letzte Mal benutzt hat und ob man ihre Nachricht schon gelesen hat. Man denkt: Ich muss jetzt sofort antworten. Das ist weg, wenn man diese Funktionen ausschaltet. Und gleichzeitig sollte man auch von anderen nicht erwarten, dass sie sofort antworten.
SZ: In den Whatsapp-Gruppen herrscht oft ein schlimmer Tonfall. Manche fühlen sich gemobbt. Wie soll man damit umgehen?
Ebner: Man kann schauen, ob man für seine Gruppe Regeln verabredet. Zum Beispiel: Wer andere beleidigt, fliegt raus. Wenn sich eine Klasse über Whatsapp austauscht, sollten sie am besten zwei Gruppen bilden: Eine für die Hausaufgaben und wichtige Informationen. Die andere für Quatsch.
SZ: Was empfehlen Sie, wenn jemand gemobbt wird?
Ebner: Das Schlimmste am Cybermobbing ist die ständige Erreichbarkeit. Deshalb sollte man den oder die Mobber sofort blockieren, damit man die Nachrichten nicht mehr liest. Außerdem sollte man sich an einen Erwachsenen wenden. In den Schulen gibt es Beratungslehrer, Verbindungslehrer oder Schulsozialarbeiter. Die können helfen. Mit denen kann man reden.
SZ: Sie machen mit Schülern auch Nachrichtentraining. Worum geht es da?
Ebner: Wir zeigen, wie unterschiedlich ein und dieselbe Nachricht verstanden werden kann. Daran sollte man denken, wenn man etwas schreibt. Selbst Emojis können unterschiedlich gedeutet werden. Der verwirrendste Emoji ist der mit den gebleckten Zähnen. Für die einen bedeutet es: “Ich kann mich nicht halten vor lachen.” Für die anderen ist er bösartig oder schadenfroh. Das Gleiche gilt für den lächelnden Kackhaufen.
SZ: Sollte ich also am besten gar keine Whatsapp-Nachrichten schreiben?
Ebner: Whatsapp kann nützlich sein, um mit anderen Kontakt zu halten. Es ist aber nicht das Richtige, um zu streiten oder zu diskutieren. Da ist es wichtig, den anderen zu sehen – seine Gestik und Mimik – oder zumindest zu hören. Deshalb sollte man wichtige Dinge persönlich oder am Telefon besprechen.

Mindestalter:
Eigentlich dürfen nur Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre Whatsapp benutzen. Das steht in den Nutzungsbedingungen des Programms. Wenige beachten das. Aber es ist ein Hinweis darauf, dass einem die Sache auch mal über den Kopf wachsen kann. Deshalb ist es gut, wenn man sich über den Umgang mit Whatsapp Gedanken macht und mit seinen Freunden darüber redet.

Claudia Henzler

 

Ich wünsche Ihnen und euch einen sonnigen Spätsommer und grüße im Namen des Kollegiums ganz herzlich

Heinz-Dieter Ulrich

Herr Ulrich

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