Service Learning Projekte seit 2010

2010 wurde durch Zusammenlegung der HS Meine und der RS Meine die HRS Papenteich gegründet und im Jahr 2011 in die Oberschule Papenteich umgewandelt. Natürlich entsteht dabei die Frage nach der „Marktlücke“ unserer Schule, die einem mittleren Bildungsabschluss bietet, wenn im Umkreis von 15 km 5 IGS, 5 Gymnasien und andere RS/ HS liegen.

Wir haben die vorhandenen Stärken der Schulen beibehalten und gleichzeitig neue Akzente gesetzt:

  • Die Möglichkeit in den Profilen zu unterrichten und dabei Projekte in den Mittelpunkt zu stellen. Alle Profile sind vierstündig, möglichst an jeweils einem Tag (Ausnahme Französisch generell an zwei Tagen) mit zwei Stunden vor und zwei Stunden nach der Mittagspause.
  • Einen technischen Schwerpunkt, um auf die spezifischen Erfordernisse des Arbeitsmarktes gerade der Region BS, WOB, SZ zu reagieren. Dieser ist auch für das gymnasiale Angebot übernommen worden.
  • Das SchuBZ (Schulberufsinformationszentrum).
  • Die Arbeit mit Kooperationspartnern, mit schulexternen Spezialisten (Unsere Devise im Schulprogramm: Wir bringen unsere Schülerinnen und Schüler ins Leben, indem wir das Leben in die Schule holen.).
  • Sozial-emotionales Lernen (bei uns mit Lions-Quest „Erwachsen werden“ und auch schon als Erprobungsschule seit 2013 beginnend mit „Erwachsen handeln“).

Glücklicherweise haben sich viele Kolleginnen und Kollegen für die Arbeit in den Profilen interessiert und durch ihr Engagement die inhaltliche Ausgestaltung vorangetrieben. Inzwischen sind auch anfangs vielleicht skeptische Kolleginnen und Kollegen eingestiegen. Projekte hat es schon vorher im Technikbereich gegeben; sie boten gute Orientierungsmöglichkeiten für Wirtschaft und Gesundheit & Soziales.

Besonders wird die „andere“ Arbeitsebene mit den Schülerinnen und Schülern im Projekt geschätzt; oft auf Augenhöhe und selber als Lerner. Das verschafft auch Glaubwürdigkeit und vermittelt Ehrlichkeit. Es wird die größere Freiheit im Projekt gesehen und der Reiz, dass das Ergebnis des Lernens und das Produkt nicht immer schon vorher festgelegt sind. Die gemeinsame Planung des Lernprozesses ist eine wesentliche Qualität. Viele Projekte sind nicht abgeschlossen; sie sind bewusst so angelegt, dass sie alle zwei Jahre mit neuen zusätzlichen Aspekten wiederholt werden können.

 

Beispiele für Projekte seit 2010:
Gesundheit und Soziales:

  • Mobilitätsführer für Menschen mit Beeinträchtigungen (Partnerschule der Autostadt) bereits zweimal gelaufen (beim 2. Mal unterstützt von der Bürgerstiftung BS)
  • Physikalische Versuche in Kindergärten (von Schülerinnen und Schülern vorbereitet und durchgeführt)
  • Kooperation mit und Durchführung von Projekten mit der Seniorenresidenz in Gr. Schwülper: Grillparty, veganes Kochen, T-Shirts für die Kita bemalen, …
  • Bewirtung von Gästen (von der Einladung bis zum Vorbereiten, vom Kochen bis zum Service …)

Und natürlich arbeiten wir mit Streitschlichtern, sind „Schule ohne Rassismus“ und haben auch schon einen Sponsorenlauf gemacht.

In Planung ist ein Projekt „Alt und Jung im Dialog“ in Kooperation mit dem Verein Medienwerkstatt Schwülper.

 

Wirtschaft:

  • Erstellen einer kulinarischen Landkarte des Papenteich: Regionale Esskultur (Partnerschule der Autostadt)
  • Rechnungswesen für die im Technikprofil erstellten und verkauften Produkte (Rechnungslegung, Kontrolle, Buchung, …)
  • Homepageerstellung für z.B. Waldkindergarten, Freiwillige Feuerwehr, …)
  • Kooperation mit der Regionalen Zeitung (Gifhorner Rundschau). Schülerinnen und Schüler als junge Autoren schreiben auch über außerschulische Themen
  • Erasmus-Projekt mit dem Schwerpunkt auf sozialem Lernen: Supportive Community andCivicResponsibility. Benchmark mit Schulen aus anderen Ländern.

Das Profil Wirtschaft kann ein Modell erarbeiten, wie der Verleih der schuleigenen Boote organisiert werden kann und dieses umsetzen. Aber auch kostenloser Verleih an z.B. Familien, die sich keinen Urlaub leisten können.

Technik

  • Pflanzen von 70 Obstbäumen alter Sorten auf dem Schulgelände (Fielmann-Stiftung, Fa. Baltin-Stauden)
  • Bau einer Bewässerungsanlage dafür (Brunnen, Ringleitung, Tröpfelbewässerung, Solaranlage zur Stromversorgung, ..)
  • Bau von Insektenhotels auf dem Schulgelände (Sponsoring durch Schulprojektförderung) und für Externe
  • Bau eines grünen Klassenzimmers
  • Bau von transportablen Minigolfparcours für Seniorenresidenzen
  • Bau eines Bewegungsparcours für Seniorenresidenz (Schultertrainer, ..)
  • Bau von Blumenkästen, Tischstaffeleien, Garderoben, Klassenbuchschrank, Musikwagen… für die Schule
  • Bau von Sylter Bänken für die Schule und zum Verkauf (hauptsächlich an andere Schulen)
  • Restaurierung eines alten Porschetreckers ( in der Autostadt ) für das Automuseum
  • Bau einer Zeitmessanlage für Bundesjugendspiele (auch als Bauanleitung für andere Schulen) (Sponsoring: Fa. Sport-Thieme)
  • Bau von „Kranspielen“  und Verkauf
  • Bau eines Lehmbackofens auf dem Schulgelände
  • Bau eines Cuno-Bistram Kinderrennwagens für die IdeenExpo 2015 (Kooperationsprojekt mit der Autostadt)
  • Bau einer Solartankstelle für den Cuno-Bistram-Rennwagen
  • Aufbau von Fahrrädern für Asylbewerberkinder
  • Bau eines Bootshauses für die schuleigenen Kanus

In Planung ist die Restaurierung einer alten landwirtschaftlichen Maschine in Kooperation mit vier Firmen und deren Auszubildenden/Meistern.

 

Auch dem Service Learning zugerechnet werden kann das Projekt „Mädchen in die Politik“, welches zur Gründung des Runden Tisches mit der Politik und der Verwaltung der Samtgemeinde Papenteich geführt hat, der 2x jährlich tagt.

 


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