OBS Papenteich zu Gast in Italien

     Herr Hecht    02.Dezember 2018

– Erasmus Plus Delegation von Schülern und Lehrkräften in Vico del Gargano –

Italien Delegetation mit Koordinatorin PinaIm Rahmen des Erasmus+ Programmes ging es für einige Schüler und Lehrkräfte der OBS Papenteich im November nach Süditalien. Mittlerweile war es der vierte Besuch innerhalb des aktuellen Projektes, welches in der Gesamtkoordination vom didaktischen Leiter der OBS Papenteich, Herr Korn, geleitet wird.

Das Thema „Nachhaltige Entwicklung heimischer Tier- und Pflanzenarten“ bildete für den Italienbesuch den Schwerpunkt. In der Vorbereitung wurde die „Kleine Kräuterhexe“ Frau Rosi Neumann aus Isenbüttel in die OBS eingeladen. Sie gilt als die „Grand Madame“ unserer Region und machte sich mit ungewöhnlichen Marmeladen, Likören und Tees auf Märkten einen Namen. Ihr gesamtes Wissen gab sie bei Kräuterwanderungen und Vorträgen weiter und veröffentlichte bereits zwei Kochbücher. Alte Rezepte gehen einfach verloren, heimische Tier- und Pflanzenarten und Kräuter fallen der industriellen Landwirtschaft und dem ungebremsten Konsumverhalten zum Opfer, stellte sie fest. Aber die Gastronomie entdeckt regionale Spezialitäten wieder und Verbraucher wertschätzen regionale Produkte.

Zusammen mit den teilnehmenden Schülern Annika Meininghaus, Tim Schaper und Furkan Avci drehten sie ein gemeinsames Interview.  Mit Unterstützung des Systemadministrator und Lehrkraft Frank Senkpiel wurde dieses Video nachträglich mit englischen Untertiteln geschnitten. Außerdem entwickelten die Schüler eine englischsprachige Präsentation, um traditionelle Pflanzen und Kräutern der Region darzustellen. Gemeinsam wurden Speisen nach alten Rezepten in der Schulküche der OBS zubereitet und als Geschmacksprobe mit nach Italien genommen.

An einem Sonntagmorgen startete dann der Flieger vom Flughafen Berlin-Schönefeld in Richtung Neapel. Bei der Ankunft warteten bereits die Lehrkräfte und Schüler der fünf involvierten Partnerländer auf uns. Man traf Kolleginnen, die bereits beim Projektstart als Gäste an der OBS begrüßt werden konnten.

Mit dem Reisebus ging es dann gemeinsam zum Zielort Vico del Gargano am Fersensporn in Italien.

Auf alle Teilnehmer wartete ein spannendes und sehr abwechslungsreiches Programm in und außerhalb der gastgebenden Schule und Gemeinde. Wir bekamen Einblicke in die tägliche Arbeit an der Schule und die umliegende Region. Die komplette Kommunikation erfolgte dabei auf Englisch. Unsere Schüler übernachteten in Gastfamilien und besuchten an zwei Tagen den kompletten Unterricht. Neben Exkursionen in die heimische Flora und Fauna waren auch Besichtigungen historischer Kleinstädte, deren Geschichte und das Meer wichtige Programmpunkte. Die Gastgeber haben sich sehr viel Mühe gegeben, um Ihre Schule und Region bestmöglich zu präsentieren, freute sich der stellvertretende Schulleiter Uwe Hecht.

Italien ohne Essen? Unvorstellbar. Unsere Gastgeber ermöglichten allen Reisenden einen kulinarischen Streifzug durch die süditalienische Küche. Von Pasta bis Pizza, Fisch und Muscheln, vom Biobauernhof mit eigener Mozzarellaherstellung bis zur Olivenpresse und Verkostung war alles dabei, was das Herz begehrt. Die sympathische und herzliche Art unserer Gastgeber machten diesen Austausch zu etwas ganz Besonderen. Europa ganz nah und unter Freunden. Das ist Europa, wie man es sich vorstellt, berichtete Lehrer Frank Senkpiel.

Seit Beginn des Projektes im Oktober 2017 haben sich zwischen den Kollegen der Partnerländer Freundschaften entwickelt. Immer wieder- und das ist wohl „lehrertypisch“ fand ein reger Austausch über die verschiedenen Schulsysteme statt. Länderübergreifende Fragestellungen, wie Inklusion, Migration und Standards spielten in vielen abendlichen Gesprächen eine wichtige Rolle.

Am Abschlusstag stellten alle Nationen ihre vorbereiteten Videos und Präsentationen vor. Viele ortsansässige Landwirte, Köche oder ältere Menschen wurden in den verschiedenen Ländern interviewt. Die Einbeziehung regionaler Produkte, Pflanzen und Krauter spielt in allen Teilen Europas eine große Rolle und macht ihre Regionen einzigartig. Die OBS präsentierte ihre Geschmacksproben zu aller Zufriedenheit. „Dieses Austausch hat Spaß gemacht und kam bei allen richtig gut an“ ergänzte Lehrerin Bettina Keil.

Wir haben uns sehr wohlgefühlt und waren bei unseren italienischen Gastfamilien sehr gut aufgehoben. Und Kontakt haben wir über die sozialen Medien, so die Schüler Annika, Tim und Furkan.


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